Dansk Generalsekretariat

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Mitglieder

Die dänische Minderheit ist so vielfältig, wie der Rest der Gesellschaft. Deswegen ist es schwer, ein eindeutiges und komplettes Bild der Mitglieder zu geben. Was sie aber gemeinsam haben, ist die aktive Wahl als Teil einer nationalen Minderheit zu leben. Dabei gibt es viele verschiedene Motivationen, um sich dafür zu entscheiden.

Einige sind in die Minderheit hineingeboren, andere sind aus Dänemark hergezogen, andere fühlen sich Skandinavien verbunden. Für manche spielt das dänische Lebensgefühl sowie die pädagogischen Konzepte an den Bildungseinrichtungen der Minderheit eine Rolle.

Schätzungsweise 50.000 Menschen in der Region zwischen der Eider und der deutsch-dänischen Grenze haben sich aktiv für ein Leben in der dänischen Minderheit entschieden. Wobei die Anzahl der Mitglieder nur eine Schätzung ist, denn die Gesinnung ist entscheidend und die darf nicht von Amtswegen geprüft werden.

Mitglieder der Minderheit werden also nicht registriert. Aber sie sind aktiv in verschiedenen Vereinen und Organisationen, sie nutzen die Bildungseinrichtungen der Minderheit und wählen überwiegend die Partei der dänischen Minderheit. So lässt sich die geschätzte Zahl von 50.000 Menschen erklären.

Aktive Teilhabe

Die dänische Minderheit betreibt eigene Schulen, Kindergärten, Altenheime, Kirchen, Freizeitheime, eine Partei, Sportvereine, Büchereien, Kultureinrichtungen und vieles vieles mehr. Gemeinsam arbeiten sie dafür, dass die Minderheit in ihrer Heimatregion die dänische Kultur und Sprache pflegen und ausleben kann.

Die Organisationen sichern im Grunde, dass die Mitglieder der dänischen Minderheit von der Wiege bis zur Bahre so dänisch wie möglich leben können – in ihrer Region. Die Gemeinschaft mit vielen Vereinen und Organisationen bedingt die aktive Teilnahme der Mitglieder. Sie sind es, die die Minderheit mit Leben füllen.

In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass die Entscheidung sich der dänischen Minderheit anzuschließen, nicht mit einer Ablehnung gegenüber dem Deutschen gleichzusetzen ist. Die Minderheit ist stets offen für die Mehrheitsbevölkerung, und vermutlich sind die Mitglieder der Minderheit gerade deswegen so gut integriert. Denn wer seine eigene Kultur frei und ohne Ausgrenzung ausleben kann, der vermag es auch eher, vorurteilsfrei und offen gegenüber anderen Kulturen zu sein.