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Vier anerkannte Minderheiten

In Deutschland gibt es vier anerkannte autochthone nationale Minderheiten bzw. Volksgruppen. Sie sind in Deutschland beheimatet und stehen deswegen unter besonderen Schutz durch Bund und Länder. In Schleswig-Holstein ist das sogar in der Landesverfassung verankert.

Die vier anerkannte autochthone Minderheiten bzw. Volksgruppen sind die Friesen, die deutschen Sinti und Roma, die Lausitzer Sorben und die Dänen in Südschleswig.

Die Sprachen der vier nationalen Minderheiten (Dänisch, Nord- und Saterfriesisch, Ober- und Niedersorbisch sowie das Romanes der Sinti und Roma) ind in Deutschland geschützt. Das gilt auch für die Regionalsprache Niederdeutsch (Plattdeutsch) auch wenn sie keiner Minderheit angehört.

Da Bekenntnis zur Minderheit/Volksgruppe in Deutschland frei ist, gibt es keine genauen Zahlenangaben dazu, wie viele Mitglieder die jeweiligen Minderheiten haben. Man geht aber davon aus, dass rund 50.000 Menschen sich zur dänischen Minderheit bekennen.

Die Minderheiten in Deutschland arbeiten in mehreren Bereichen zusammen. So gibt es ein Minderheitenrat und ein Minderheitensekretariat.